Hallo ihr Lieben, nun bin ich den vierten Tag in der Eifel und arbeite an meinem Familienhörbuch für euch. Vor einer Woche hätte ich das noch nicht für möglich gehalten, da habe ich gefragt, ob wir verschieben könnten. Mein Mund tat weh und selbst Joghurt essen war eine Herausforderung, die Fußsohlen waren taub, ich vergaß mitten im Satz, was ich eigentlich sagen wollte und für mich das Schlimmste, ich war total heiser, weil von dem Cortison der Hals so zugeschwollen war. Frau Grümmers Antwort war prompt: Verschieben ist nicht, bin ausgebucht. Kommen Sie doch erstmal her. Je näher der Anreisetag kam, umso fitter wurde ich und in diesen vier Tagen hier ging es mir richtig gut.

In erster Linie habe ich das Hörbuch natürlich für euch gemacht, damit ihr, wann immer ihr wollt, meine Stimme hören könnt und wenn ihr größer seid, etwas über eure Mama erfahrt. Aber auch für mich war es wichtig, mich einmal ganz intensiv mit meinem Leben auseinanderzusetzen. Viele schöne Erinnerungen kamen zum Vorschein und mit manchen doofen Erlebnissen habe ich reinen Tisch gemacht. Die letzten vier Tage waren definitiv eine emotionale Achterbahnfahrt, ich musste immer wieder weinen, aber eben auch ganz oft lachen. Euch wird es bestimmt genauso gehen und das ist auch gut so. Ihr dürft weinen. Aber ihr müsst auch ganz viel lachen. Am besten hört ihr auch dann an, wie eure Mama „Stubs, der kleinen Osterhase“ singt. Und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Anhören des Hörbuchs. Eure Mama

Sandra, ehemalige Palliativpatientin

Mein geliebtes Kind. Ich weiß nicht, wann du dir dieses Hörbuch anhören wirst, aber ich würde mir wünschen, dass du vielleicht es gemeinsam mit dem Papa anhörst. Es gibt viele lustige Geschichten. Und es gibt die Kapitel mit Karl, dem Krebs. Und die sind vielleicht...

Frau U. aus Hamburg, Trauerbegleiterin für Kinder und Jugendliche

Ich erlebe so oft, dass Kinder und Jugendliche große Ängste haben, die Erinnerungen an Mama oder Papa zu vergessen. Es gibt auch immer wieder Kinder, die noch sehr jung waren, als ein Elternteil verstorben ist. Sie kommen dann zu uns in die Gruppen und leiden sehr...

Kristin, 39 Jahre, Mutter eines 20monatigen Sohns

Jetzt habe ich zweieinhalb Tage durcherzählt und eben noch die ganzen Titel aufgesprochen und gemerkt, was für eine Fülle an Themen und Gedanken dabei zusammengekommen ist. Ich bin ganz, ganz dankbar, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, dieses Hörbuch zu machen....

Petra, 35 Jahre mit 4jähriger Tochter

Hallo, meine Liebe. Eigentlich wollte ich dir ganz viele Briefe schreiben, Briefe zu Zeitpunkten, wo ich vielleicht nicht mehr bei dir bin, Zur Einschulung, wenn du das erste Mal Liebeskummer hast, wenn du heiratest, wenn du selber Mama wirst. Jetzt ist die Krankheit...

Christa, Mama von Karin

Karins strahlende Augen, ihre große Freude, als sie erfuhr, dass sie ihr Familienhörbuch® für ihre drei kleinen Kinder noch aufzeichnen kann, vergesse ich nie. Sie wusste, dass sie schon bald gehen muss, doch dass etwas so lebendiges, wie ihre Lebensgeschichte und...

Pauline, mit 9 Jahren verwaist

Es hat auch das beruhigende, nochmal ihre Stimme zu hören, egal was es jetzt ist. Ich glaube, es ist sehr viel Abschied nehmen und es hilft, dass man sich damit abfinden kann. Das Beste ist, wenn sie in ihrem eigenen Hörbuch lacht, finde ich. Man erinnert sich nicht...

Michael, Witwer, 50, Vater von zwei Kindern, 6 und 8 Jahre – Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau

Für uns als Hinterbliebene ist es auf jeden Fall, weil wir sie so nah an uns ran holen können, in dem Moment, wo wir es hören, durch die ganzen Geschichten einfach ein unendlicher wertvoller Schatz, den wir immer wieder rausholen können, wenn uns danach ist. Ich kann...

Marcel, 38 Jahre, 1 Sohn, Lungenkrebs

Wie Du Dir vorstellen kannst, treibt mich die Frage um, was ich meinem Sohn hinterlassen möchte. Wieviel kann er sich überhaupt in seinen sehr jungen Jahren an seinen Papa erinnern? Welche Möglichkeiten gibt es für mich für ihn lebendig zu bleiben? Dann habe ich von...

Angelina, 35 Jahre, Mutter von Zwillingen, unheilbar an Krebs erkrankt

Schon bevor ich selbst in diese Lage geraten bin, habe ich eine Reportage über das Projekt gesehen und war sehr bewegt von der Idee, es todkranken Eltern zu ermöglichen, ihre Lebensgeschichte in einem professionellen Hörbuch aufzubereiten. Zum einen zur Bewältigung...

Oliver, Witwer von Sandra

Wir sind so dankbar für diesen Schatz, der es uns ermöglicht, gemeinsam immer wieder unsere geliebte Frau und Mutter mit ihrer Stimme zu erleben. Besonders ist die Ansprache von Sandra an unsere Tochter. Es ist schön, nicht nur zu trauern, sondern auch über die...

Maria, 41 Jahre, zwei Kinder, 6 und 9 Jahre

Ich war sehr gespannt und überrascht, nachdem ich mich entschieden habe, dieses Hörbuchprojekt anzugehen, was überhaupt passieren wird, was dabei rauskommen wird, was für ein Produkt entsteht. Und bin jetzt im Nachhinein ganz froh und dankbar, dass ich den Mut hatte,...

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